Informationen uWM plus

Die Zukunft aktiv gestalten

Die Digitalisierung in der Arbeitswelt betrifft Unternehmen aller Branchen und Größen vom Handwerker bis zum IT-Dienstleister.
Die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, ist gerade für KMUs eine der zukunftsentscheidende Aufgabe geworden. Um den digitalen Umbruch in der Arbeitswelt aktiv mitzugestalten, benötigen Unternehmen tragfähige Strategien und Konzepte. Dabei unterstützt der Staat / ESF mit dem Förderprojekt  unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus).
Es werden konkret externe Beratungsleistungen gefördert, die personalpolitische und arbeitsbezogene Innovationsprozesse unterstützen, die im Zusammenhang mit konkreten digitalen Veränderungen im Unternehmen stehen: Dabei gilt die aktive Beteiligung der Beschäftigten auf der Grundlage spezifischer Vorgaben zur methodischen Durchführung von Lern- und Experimentierräumen im Rahmen der Digitalisierung als wesentliche Voraussetzung.
Die Förderung umfasst maximal 10 bis 12 Beratungstage, die Förderquote beträgt 80%, d.h. 20% des förderfähigen Beratungshonorars sind von den Unternehmen als Eigenanteil aufzubringen. Mehr Informationen zu uWM plus erhalten Sie unter:  www.unternehmens-wert-mensch.de

 

 

Viele Veränderungen sind bereits im Arbeitsleben beobachtbar …

Die Digitalisierung verändert in einer außerordentlichen Geschwindigkeit die Basis eines Unternehmens wie auch die Menschen bzw. soziale Beziehungen und Arbeitsinhalte (bedingt durch Online-Shops, Erhöhung der Liefergeschwindigkeit und maximaler Servicequalität, Nutzung der Sozialen Medien, Augmented-Reality-Verfahren in Forschung & Entwicklung, vollautomatisierte Fertigungstechniken, digitale Work-Flow-Programme u.a.).
Wer die aktuellen Trends und Entwicklungen aus den Augen verliert, gefährdet in absehbarer Zeit seine eigene Geschäftsgrundlage.

 

 

Was leistet das Förderprogramm des Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie des Europäischen Sozialfonds?

Wie können beispielsweise nun die Unternehmen aus dem Handwerk, dem Handel, Dienstleistungsbetriebe wie Pflege oder Kindergärten, aber auch innovative Start-up-Unternehmen, Planungs- bzw. Ingenieurbüros usw. bis hin zum produzierenden Unternehmen der Automobilindustrie oder Medizintechnik etc. konkret von dem Förderprojekt unternehmensWert:Mensch plus konkret profitieren?

Kleine und mittlere Unternehmen bzw. Betriebe oder Einrichtungen bis 249 Mitarbeitende werden dabei spezifisch und individuell in ihrem Geschäftsfeld unterstützt, den aktuellen und zukünftigen digitalen Herausforderungen in ihrer jeweiligen Branche gerecht zu werden.
Aufbauend auf der vorhandenen Kompetenz der Beschäftigten und aktive Beteiligung –  in Zusammenarbeit mit einer externen fachlichen Moderation (Prozessberater) werden (eigene) betriebliche Ressourcen, Potenziale und Ideen genutzt, um maßgeschneiderte, innovative Antworten auf den digitalen Wandel zu entwickeln, die sich beispielsweise auf:

  • Neue Geschäftsmodelle und Innovationsstrategien
  • Produktionsverfahren & Arbeitsorganisation
  • Personalpolitik, Beschäftigung & Qualifizierungsmaßnahmen
  • Führung, berufliche Entwicklung und Karriere
  • Sozialbeziehungen & Kultur sowie Arbeitsplatz der Zukunft, Arbeitszeit- und Leistungspolitik beziehen können.

Konkret werden in den jeweiligen Betrieben effektive „Innovationszentren“ eingerichtet (i.S. von Lern- und Experimentierräumen – „Laboratorien“), in denen kreativ und ergebnisoffen – neue Technologien, Arbeitsmethoden, Prozesse und Produkte sowie neue Formen der Arbeitsorganisation und entsprechende Qualifikationserfordernisse strategisch entwickelt werden.

 

Die Mitarbeitendenbeteiligung ist eine wesentliche Vorgehensweise zur digitalen Transformation

Insbesondere spielen die fachlich kompetenten (eigenen) Mitarbeitenden eine wesentliche Rolle in dem gemeinsamen, internen Lern- und Entwicklungsprozess.
Um nur einige Themen konkret zu nennen, die Gegenstand eines mehrmonatigen gemeinsamen Erarbeitens sein können:

  • Entwicklung neue Geschäftsfelder und Gewinnung neuer Kundensegmente
  • Einführung und Nutzung digitaler Tools
  • Lebenslanges Lernen der Beschäftigten fördern
  • Moderne Führung und mobiles Arbeiten
  • Zusammenspiel zwischen „Jung und Alt“ bei den Beschäftigten
  • Individuelle Zeitsouveränität und Ergebnisorientierung
  • (Neue) Belastungen und Gesundheit
  • Wissensmanagement für alle
  • Sicherheit und Datenschutz (IT)

 

Was ist demnach die Zielsetzung des Projekts unternehmenswert:Mensch plus ?

Zentral ist in dem spezifischen Beratungsprojekt die Förderung und Ausbildung eines betrieblichen Lern- und Entwicklungsprozesses im Rahmen des Zusammenspiels mit der Digitalisierung durch die aktive Beteiligung fachlich qualifizierter Beschäftigter im Zusammenspiel mit der Unternehmensleitung, den Führungskräften, betriebliche Interessenvertreter usw. – in der ersten Phase gerne mit unserer externer Prozessbegleitung in Ihrer Organisation.

 

 

Wie erhalten Sie die Förderung als Unternehmen, Einrichtung, Handwerkerbetrieb, Arztpraxis etc.?

  1. Gemeinsame, ganzheitliche Analyse der Stärken und Schwächen des Betriebes in den relevanten Handlungsfeldern bestimmen, gemeinsam in den regionalen Erstberatungsstellen wie IHKs, Handwerkskammer etc.
  2. Aufgrund der Analyse legt die Beratungsstelle – in Absprache mit dem Antragsteller – die Handlungsschwerpunkte und den Umfang der Prozessberatung fest (max. 12 Tage Beratung bei unternehmensWert:Mensch plus werden gefördert). Es wird zudem überprüft, ob der Betrieb die Fördervoraussetzungen erfüllt, anschließend stellt die (regionale) Erstberatungsstelle den Beratungsscheck für den Prozessberater aus, der vom Antragsteller ausgewählt wird.
  3. Für die anschliessende Prozessberatung steht ein definierter Zeitraum von mehreren Monaten zur Verfügung. Nach Abschluss der Prozessberatung stellt der Betrieb den Antrag auf Kostenerstattung beim Bundesverwaltungsamt, bei Bedarf unterstützt die Erstberatungsstelle dabei.
  4. Durch das Programm werden 1.000 € Honorar pro Beratungstag für den externen Prozessberater bewilligt. Davon trägt der Betrieb lediglich 20%, da ein Zuschuss von 80 % gewährt wird – bei maximal 10 – 12 Beratungstagen. Demnach summieren sich die Beratungskosten für das Unternehmen auf lediglich 2 Tsd. – 2,4 Tsd.  € Eigenanteil für die gesamte Beratungsleistung von 10 bis 12 Beratertagen. Da das Beratungsprogramm  mitarbeiter- und beteiligungsorientiert vorgeht, sollte die Organisation über mindestens 10 Arbeitsplätze verfügen.
  5. Unser Beratungsangebot gilt natürlich bundesweit und besonders regional in den Großräumen Köln, Aachen, Ruhrgebiet, Hagen, Siegen, Koblenz, Trier.

 

Umfassende Informationen zu dem Förderprojekt im gesamten Bundesgebiet erhalten Sie über uns oder über die Erstberatungsstellen in ihrer Region.