Warum uWM plus für KMUs?

Aktuell stehen kleine und mittelständische Unternehmen vor den Herausforderungen, ihre Geschäftsmodelle und Produkte den permanent veränderten Marktanforderungen anzupassen.

Die Digitalisierung verändert in einer außerordentlichen Geschwindigkeit die Basis eines Unternehmens wie auch die Menschen / soziale Beziehungen und Arbeitsinhalte (siehe Online-Shops, Liefergeschwindigkeit und Service, Nutzung der Sozialen Medien, Augmented Reality Verfahren in Forschung & Entwicklung, vollautomatisierte Fertigungstechniken, digitale Work-Flow-Programme u.a.).

Wer die aktuellen Trends und Entwicklungen aus den Augen verliert, ahnt schon jetzt, in absehbarer Zeit seine eigene Geschäftsgrundlage zu verlieren.

Wie können beispielsweise die Unternehmen aus dem Handwerk, dem Handel, Dienstleistungsbetriebe wie Pflege oder Kindergärten, aber auch innovative Start-up-Unternehmen, Planungs- bzw. Ingenieurbüros usw. bis hin zum produzierenden Unternehmen der Automobilzulieferer oder Medizintechnik etc. konkret von dem bundesweiten Förderprojekt unternehmensWert:Mensch plus profitieren?

KMUs  bis 249 Mitarbeitende werden dabei spezifisch und individuell in ihrem jeweiligen Geschäftsfeld konkret unterstützt, den aktuellen und zukünftigen digitalen Herausforderungen in ihrer jeweiligen Branche gerecht zu werden.

Aufbauend auf der vorhandenen Kompetenz der Beschäftigten und aktive Beteiligung –  in Zusammenarbeit mit einer externen fachlichen Moderation (Prozessberater) – werden (eigene) betriebliche Ressourcen, Potenziale und Ideen genutzt, um maßgeschneiderte, innovative Antworten auf den digitalen Wandel zu entwickeln, die sich beispielsweise auf

  • Neue Geschäftsmodelle und Innovationsstrategien
  • Produktionsverfahren & Arbeitsorganisation
  • Personalpolitik, Beschäftigung & Qualifizierungsmaßnahmen
  • Führung, berufliche Entwicklung und Karriere
  • Sozialbeziehungen & Kultur sowie
  • Arbeitsplatz der Zukunft, Arbeitszeit- und Leistungspolitik

beziehen können.

Konkret werden in den jeweiligen Betrieben effektive „Innovationszentren“ eingerichtet (i.S. von Lern- und Experimentierräumen – „Laboratorien“), in denen kreativ und ergebnisoffen – neue Technologien, Arbeitsmethoden, Prozesse und Produkte sowie neue Formen der Arbeitsorganisation und entsprechende Qualifikationserfordernisse strategisch entwickelt werden.

Dabei spielen die fachlich kompetenten (eigenen) Mitarbeitenden eine wesentliche Rolle in dem gemeinsamen, internen Lern- und Entwicklungsprozess. Um nur einige Themen konkret zu nennen, die Gegenstand eines mehrmonatigen gemeinsamen Erarbeitens sein können:

  • Entwicklung neue Geschäftsfelder und Gewinnung neuer Kundensegmente
  • Einführung und Nutzung digitaler Tools
  • Lebenslanges Lernen der Beschäftigten fördern
  • Moderne Führung und mobiles Arbeiten
  • Zusammenspiel zwischen „Jung und Alt“ bei den Beschäftigten
  • Individuelle Zeitsouveränität und Ergebnisorientierung
  • (Neue) Belastungen und Gesundheit
  • Wissensmanagement für alle
  • Sicherheit und Datenschutz (IT)

Zielsetzung ist die Förderung und Ausbildung eines betrieblichen Lern- und Entwicklungsprozesses im Rahmen des Zusammenspiels mit der Digitalisierung durch die aktive Beteiligung fachlich qualifizierter Beschäftigter im Zusammenspiel mit der Unternehmensleitung, den Führungskräften, betrieblichen Interessenvertretern usw. – in der ersten Phase mit externer Prozessbegleitung.